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Krankheitsbild: Bipolare Störung

Wir begleiten Sie dabei, schrittweise und phasenübergreifend extreme Gefühls- und Stimmungsschwankungen nachhaltig zu stabilisieren.

Die bipolare Störung ist eine ernsthafte, biologisch mitbedingte psychische Erkrankung, bei der sich Phasen tiefer Niedergeschlagenheit mit Phasen übersteigerter Hochstimmung abwechseln. Sie ist keine Frage der Willenskraft, sondern eine gut erforschte Erkrankung, bei der die Stimmungsregulation im Gehirn zeitweise gestört ist. In der Tagesklinik der Klinik Wersbach unterstützen wir Sie mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept dabei, Stabilität zurückzugewinnen.
 

Bipolare Störung: Den Wechsel zwischen den Extremen verstehen und stabilisieren.

Was ist eine bipolare Störung?

Kurzfassung

Eine bipolare Störung ist eine medizinisch anerkannte, biologisch mitbedingte Erkrankung, die gut behandelbar ist. Sie zeigt sich vor allem durch spürbare Schwankungen des seelischen Gleichgewichts – zwischen Phasen überschwänglicher Hochstimmung (Manie) und tiefen emotionalen Tiefpunkten (Depression). Eine sorgfältige und fundierte fachärztliche Diagnostik ist der erste und wichtigste Schritt für jede wirksame Behandlung. Um eine langfristige Stabilität zu erreichen, setzen wir auf ein ganzheitliches Zusammenspiel aus Modernen psychotherapeutischen Verfahren, Gezielter, evidenzbasierter medikamentöser Begleitung sowie Ergänzenden körper- und kreativorientierten Therapieangeboten. In der Tagesklinik Gut Landscheid begleitet Sie unser erfahrenes, fachübergreifendes Team mit einem individuell auf Sie abgestimmten Behandlungskonzept – strukturiert tagsüber vor Ort, damit Sie abends und am Wochenende in Ihrem gewohnten häuslichen Umfeld bleiben können.

Wie zeigt sich eine bipolare Störung?

Wichtige Anzeichen im Überblick:

  • Manische Symptome: vermindertes Schlafbedürfnis, gesteigerter Rededrang, Gefühl unerschöpflicher Energie

  • Depressive Symptome: anhaltende Gedrücktheit, Interessenverlust, Abgeschlagenheit

  • Veränderte Selbst- und Risikowahrnehmung: in ausgeprägten Phasen

  • Soziale und berufliche Folgen: durch unvorhersehbare Verhaltensänderungen

Welche Verlaufsformen gibt es?

Man unterscheidet Verläufe mit ausgeprägten manischen Episoden von solchen mit schwächer ausgeprägten, sogenannten hypomanischen Phasen sowie chronisch instabile Verläufe mit wiederkehrenden leichteren Stimmungsschwankungen. Die genaue Einordnung erfolgt fachärztlich.

Behandlung in der Tagesklinik

Ein multiprofessionelles Team aus Fachärztinnen, Psychotherapeuten und Fachpflegekräften begleitet Sie engmaschig. Wir kombinieren leitliniengerechte medikamentöse Begleitung – individuell durch Ihren behandelnden Facharzt festgelegt – mit intensiver Einzel- und Gruppenpsychotherapie sowie ergänzenden Verfahren wie Ergo-, Kunst- und Bewegungstherapie. Bereits während der Behandlung bereiten wir gemeinsam die Zeit danach vor, um den Erfolg langfristig zu sichern.